Segeln
Ich bin gern draußen, und am liebsten auf dem Wasser!
Segeln ist für mich ein toller, ein richtig technischer Sport. Wer kompetitiv segelt, liest den Wind auf dem Wasser, tüftelt am Trimm, denkt über Segelprofil und Strömung nach und trifft in Sekunden taktische Entscheidungen — ein Regattafeld ist ein großes, nasses Physik-Praktikum. (Oh, und wer mit mir segelt, bekommt das auch erklärt; ob er will oder nicht.) Es ist einfach spannend, die Wechselwirkung zwischen Physik und Sport permanent zu spüren.
Von 2018 bis 2021 habe ich genau das als Segellehrer im Unisport Bonn weitergegeben: Kräfte, Hebel und Strömungen nicht im Hörsaal erklären, sondern am Boot — angewandte Mechanik, mit mehr Wind und ganz ohne Formelsammlung. (Lehrmaterialien für meine Schülerinnen und Schüler habe ich trotzdem geschrieben.)
Und manchmal mag ich es auch ganz un-technisch: einfach draußen sein — Wandern, Radfahren, Segeln — und die Elemente direkt spüren. Ich arbeite wirklich, wirklich gern mit Menschen zusammen — im Boot wie im Team im Job. Aber manchmal ist ein Eichhörnchen oder ein Delfin eine genauso liebe Gesellschaft. Wind, Wetter und Wasser haben eine angenehm ehrliche Art, einen wachzuhalten.
